Was denkt Flo?

All the Best…

November 3, 2009 · Kommentar schreiben

Pictures are flashing through my mind lately. Weird moments of looking at me from above and whole scripts play out. Four, Five, six scenes in rapid order. They are dramatic actions or little details: grown-up people standing in awe while looking at a man in a weird hat, who goes spastic on the ground, a girl ripping a beautiful lilly just presented to her into a thousand pieces, a little boy forgetting about gravity and walking on air like on stairs. I grab something anything for support. I blink and everything turns back to normal. A stale taste invades my mouth. The cold around me… I stare at my hand and remember how it touched a face…faces. They sport a weird look. Relief. Something disturbs them. What? They cannot tell. They wave a happy goodbye. And I dissolve like smoke. I blink and everything turns back to .. before. Whatever the mess you are, you mind! — Okay.

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Wirre Worte (33)

Oktober 11, 2009 · Kommentar schreiben

For the life of me I cannot remember
What made us think that we were wise and
We’d never compromise
For the life of me I cannot believe
We’d ever die for these sins

(The Verve Pipe – Freshmen)

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Von zu kleinen Leben…

September 22, 2009 · Kommentar schreiben

„Der Mensch ist nicht gut, er ist immer gut. Das ist ein wesentlicher Unterschied.“ Als Robert Musil diese Worte vor beinahe 80 Jahren schrieb, wird er Größeres im Blick gehabt haben, als ich in diesem Moment oder vielleicht jemals. Was er meinte war, dass jedem Menschen sein Leben mit seinen Taten jederzeit als gerechtfertigt vorkommen wird. Das Leben eines jeden Menschen ist erklärbar — aus seiner Perspektive. In unserer heutigen Zeit sind wir gewillt und geneigt es bei dieser Überlegung zu belassen, die Leben anderer Menschen gehen uns, sofern sie nicht unser eigenes Leben betreffen, nichts an. Zwar gibt es jene seltenen Momente, etwa wenn wir Recht sprechen, in denen wir dann doch urteilen müssen, eine Tat oder ein ganzes Leben muss „vermessen“ werden, der ganze Vorgang eine „Anmaßung“. Es steht uns nicht zu, auch wenn wir über die allgemeine Beschaffenheit eines Menschen, etwa wenn wir über seinen Charakter gegenüber Dritten etwas aussagen sollen, dann nur noch mit den allgemeinsten Prädikaten operieren können und in diesem Fall gilt heute wie damals, was Klaus Mann einst an Gustaf Gründgens schrieb: „Mir ist von verschiedenen Seiten zu Ohren gekommen, dass sie sich über Jenny Goebbels kürzlich auf einer Veranstaltung mit den Worten geäußert haben, dass sie eine hinreißende, eine nachgerade ‘nette’ Person sei. Nun, was fällt hierzu ein, frage ich sie. Nett. ‘Nett.’ Nett sind sie alle.“

Nun wendet jedermann, belesen und beschlagen in der Stimmung von Zeit und Gegenwart ein, dass etwas anderes schlechterdings nicht möglich sei. Woher sollen wir wissen, was abgesehen von dem Zu-Sehenden hinter der Person steckt. Ein kleiner Ausschnitt nur im Hier-und-Jetzt, ständig eine Gegenwart von gerade mal drei Sekunden Länge um Vergangenheit und Zukunft zu scheiden und die doch alles ist, was wir mit Fug und Recht zu jedem Zeitpunkt als lebendig bezeichnen können. Und überhaupt, gelten Charakter und Identität nicht längst als widerlegt? Ist es nicht der Kontext, der das Individuum ausmacht und alles was wir unter Zwang als dessen Kern dann doch vermutet hätten nicht ein fundamentaler Fehler der Zuschreibung? Über den Kontext aber können wir noch weniger aussagen als über den Menschen, denn er ist völlig ohne Anfang und Ende und damit maßlos.

Vor solcher Komplexität muss gerade der gerechte Beobachter kapitulieren. Die Zeit macht alles nur noch viel schlimmer, weil schon getroffene Beobachtungen selbst bei den engsten Freunden sich in Schall und Rauch auflösen, widerlegt werden, die Neuauflage einer Situation, die wir als archetypisch charakterisiert hatten, zu Verhalten führt, das — isoliert betrachtet — chaotisch wirken muss. Es bleibt das dumpfe und taube Gefühl, dass es sich alles in allem um einen guten, zumindest nicht bösartigen Zeitgenossen handeln muss, schon weil man selbst ja mit ihm Zeit verbringt. Die Sicherheiten brechen mit wachsendem Alter auf breiter Front weg: was wir in unserer Jugend einst als großes Ziel postulieren konnten, erweist sich zunehmend als Ding, von dem wir eingestehen müssen: „Es ist nicht so einfach.“ und die zwei Fußbreit Wirklichkeit, für die wir eben noch das Wahre beschwören konnten, zerinnen uns zwischen den Fingern. Unser Leben wird stetig kleiner.

Betrachtet man Menschen länger, wird deutlich, dass die Welt oft hinter einer Blase aus anderhalb Metern in jede Richtung endet. Die Misere der Moderne, das Anmaßung eben (und zurecht) Anmaßung ist, endet in der Einstellung des Versuchs. In der modernen Welt ist Platz für einen Menschen, vielleicht zwei, der Rest bleibt abgebildet und zurückgeworfen im kruden Scherenschnitt der eigenen Befindlichkeit. Derartig von außen verursacht verlieren wir für diese unsere Verantwortlichkeit. Spontan können wir nun die Ungerechtigkeit unserer uns widerfahrenen schlechten Befindlichkeit nach draußen tragen oder die erlittene Freude und Großartigkeit herausposaunen.

Und dort wo dann einstmals ein Urteil stand, das heute so unmöglich geworden ist, steht fortan nur noch die stille Anstandsregel, zwischen zwei Bekundungen dem anderen Möglichkeit für die seinen einzuräumen.

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Wirre Worte (32)

Juni 26, 2009 · Kommentar schreiben

Some day I’ll go where,
There ain’t no rain or snow
Till then I’ll travel alone
And I’ll make my bed

With the stars above my head
And dream of a place called home.

Written by country singer Kim Richey.

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Das Gefühl der mangelnden Fairness

Mai 23, 2009 · Kommentar schreiben

„Das sich vor einem Mikrokosmos ein Makrokosmos auftut, weit, übermächtig, ein Abgrund von fremden, lichtüberstrahlten Treiben, das lässt das kleine einsame Selbst scheu in sich zurückweichen.“
(Oswald Spengler)

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Ein Sturm namens Fortschritt

Mai 12, 2009 · Kommentar schreiben

Walter Benjamin über Plau Klees Bild Angelus Novus:

Ein Engel ist darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich von etwas zu entfernen, worauf er starrt. Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind angespannt. Der Engel der Geschichte muss so aussehen. Er hat sein Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füße schleudert. Er möchte wohl verweilen, die Toten wecken und das Zerschlagene zusammenfügen. Aber ein Sturm weht vom Paradiese her, der sich in seinen Flügeln verfangen hat und so stark ist, dass der Engel sie nicht schließen kann. Dieser Sturm treibt ihn unaufhaltsam in die Zukunft, der er den Rücken kehrt, während der Trümmerhaufen vor ihm in den Himmel wächst. Das, was wir Fortschritt nennen, ist dieser Sturm.

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Nada Surf – Blonde on Blonde

April 11, 2009 · Kommentar schreiben

Cats and dogs are coming down
14th street is gonna drown
Everyone else rushing round
I’ve got blonde on blonde
On my portable stereo
It’s a lullabye
From a giant golden radio
I’ve got no time i wanna lose
To people with something to prove
What can you do but let them talk
And make your way down the block
I’ve got blonde on blonde
On my portable stereo
It’s a lullabye
From a giant golden radio
It’s a lullabye
From wonder-woman’s radio

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Deal

März 3, 2009 · Kommentar schreiben

Auf dem Zettel steht „Dresden, Juni 2003″ und er trägt meine Handschrift. Folgerichtig muss ich es geschrieben haben, was bedeuten würde, dass sich nicht viel geändert hat:

Hallo kleines Mädchen, das Angebot, das ich dir machen werde, ist immer das gleiche; gleich denen, die ich zwar nur wenigen vor dir gemacht habe, aber noch niemals angenommen wurden. Es ist ziemlich einfach: Ich kann dich sehen. Ich kann in dir erkennen, was du wirklich bist. All der Schmerz, den du so verzweifelt vor der Welt zu verbergen versuchst; den du am liebsten unter deiner Haut begraben willst, weil er weh tut, weil er ein Gefühl ist, von dem uns irgendwer einmal eingeredet hat, dass es um jeden Preis zu meiden ist. Ich weiß, dass es dich in dir noch einmal gibt, in einer Gestalt, die nie erwachsen geworden ist, die verschüchtert in einer Ecke hockt und Menschen aus großen Augen ansieht. Sie ist klein, sie ist schwach und sie ist erbärmlich. Und genau das macht dich besonders, ein Mangel an Eigenliebe, der dich allem anderen so viel Bedeutung, so viel Schönheit zu geben zwingt. Was dieses kleine Mädchen anfasst, das verwandelt sich in etwas Wunderschönes. Was immer du tust, um zu kompensieren, um zu verstehen: ob du die seltsamen Bilder in deinem Kopf in Gedanken abfährst und auf ein Stück Papier bringst, ob du diese scheinbar so alte Melodie, die du irgendwo gehört hast und nicht mehr vergessen kannst, in deine Gitarre fließen lässt, ob du eine Nadel durch ein Stück Stoff gleiten lässt und auf einmal Dinge entstehen, die nicht in Stoff noch Nadel waren, wenn du auf manches in deinem Leben blickst und ob Schönheit und Trauer zu weinen beginnst, alles bedeutet stets das gleiche: wenn du etwas in Gedanke oder Ding anfasst, kannst du es in etwas Wunderschönes wollen. Und du siehst es nicht.

Hallo kleines Mädchen, wenn ich dich sehe, steht deine Zukunft wie zahlreich Schatten vor mir. Alle Frauen, die du werden könntest, wenn du langsam in der Zeit verblasst, wenn Erfahrungen dich nicht mehr glauben lassen, was in dieser Welt alles gefunden werden kann. Und dann sehe ich dieses eine Wesen, nicht Frau, nicht Mädchen, sondern Gefährte, Muse, Inspiration, das alles ist, was du immer sein wolltest, wonach du dich sehnst, wenn du in einsam Stunde dein Leid ob grausam Lebensschicksal klagst. Ein wenig von deinen Träumen, ein wenig von meinen, das was mit bloßer Finger Macht und Kraft zu erschaffen uns wohl anstehen wird. Mein Angebot jetzt und immerfort ist das gleiche, wie immer, und es ist – wie alles wahrhaft wichtige – einfach gehalten:

Was ich vermag in Sein und Können stelle ich in deinen Dienst, um jener Mensch zu werden, der du immer sein wolltest. Ich kann und will dich nicht in das verwandeln, was du sein willst, wenn du aber Hilfe brauchst, wenn du verzweifelst, wenn die Welt über dir einstürzt oder du einfach nur stolperst, wenn du dein Widerbild erblickst und alles, wofür du dich je gehalten hast, für Blendwerk hältst, dann sollst du wissen, dass meine Hilfe ohne das geringste Zögern dein ist. Ich will deinen Schmerz nicht begraben, ich will in deinem Sein nicht den Platz einnehmen, der dich zu dem macht, was du bist, der all das überlagert, was du an dir hasst, es verdeckt, es unterdrückt und dich zu wenig mehr als einer Puppe macht. An meiner Seite bist du wahrhaft gleich. Ich will den Schmerz aus deinem Innersten nach oben reißen, will, dass du es tust, denn es gibt nichts, was dich einzigartiger macht, nichts außer dem Schmerz, den du in dir trägst und jede Faser deines Seins zeichnet. Mein Angebot ist ziemlich simpel: Was ich an Halt in deinem Leben zu sein vermag, das werde ich sein, ohne dir auch nur einen Gramm deiner Last abzunehmen. Ich will, dass du dir selbst begegnest und wahrhaft begreifst, was es heißt du selbst zu sein.

Hallo kleines Mädchen, ich sehe so viele verhärmte Frauen in deiner Zukunft: Dekoration am Arm eines Poseurs mit einem Pferdeschwanz, ohne den du nunmehr nichts zu sein vermagst. Soll er sich wirklich über all das betten, was in deinem Innern mit so viel Macht nach außen drängt? Hab Mut. Was wird aus deinen Träumen? Was wird aus deinem Sein? Dein und sein — welchen Unterschied kannst du noch erkennen? So ist das Leben nicht gewollt.

Hallo kleines Mädchen, das Angebot, das ich dir gemacht habe, lautet Liebe bis aufs Blut — mit dem Versprechen es dir nicht eine Sekunde einfach zu machen und der Forderung, es mir gleich zu tun.

Es ist alles, was ich jemals wollte.

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URBAN HACK ATTACK – EPISODE 1

Februar 24, 2009 · 1 Kommentar

more about "URBAN HACK ATTACK – EPISODE 1", posted with vodpod

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Bruce Springsteen | Atlantic City lyrics

Februar 23, 2009 · Kommentar schreiben

Well now, evrything dies, baby, thats a fact
But maybe evrything that dies someday comes back
Put your makeup on, fix your hair up pretty
And meet me tonight in atlantic city

via Bruce Springsteen | Atlantic City lyrics.

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